Räume, unsere dritte Haut
Räume begleiten uns ein Leben lang, bieten Schutz, spiegeln Erinnerungen, erzählen Geschichten und wechseln Ihre Bedeutung mit jeder Lebensphase. Nicht ohne Grund bezeichnet man sie auch als unsere „dritte Haut“. Wir nehmen es oft erst wahr, wenn sich unser Leben verändert.
- Nach einem Umzug
- Nach einer Trennung
- Nach dem Auszug der Kinder
- Beginn des Ruhestands
Oder einfach dann, wenn das Vertraute nicht mehr zu uns passt. Diese Zusammenhänge interessieren mich.

Als gelernte Modedesignerin gründete ich zunächst meine eigene Kollektion und war viele Jahre selbstständig tätig. Später leitete ich den Showroom eines englischen Farbenherstellers und vertiefte mein Wissen durch Weiterbildungen in den Bereichen
- Wohn- und Architekturpsychologie
- Raumgestaltung
- gesundes Wohnumfeld
Dabei wurde deutlich, in der Beziehung zwischen Mensch und Raum geht es um
- Atmosphäre
- Orientierung
- Identität
- Ordnung
- Wohlbefinden
Gerne erinnere ich mich an meine erste Beratung. Eine Kundin beschrieb ihr Schlafzimmer mit den Worten: „Dieser Raum nimmt mir die Luft zum Atmen“. Bereits beim Betreten war spürbar, dass es nicht um eine neue Wandfarbe ging. Die Raumstruktur, die Anordnung der Möbel und die emotionale Aufladung des Raumes wirkten belastend.
Gemeinsam entwickelten wir eine neue Ordnung, mehr Leichtigkeit und eine Atmosphäre, die wieder Raum zum Durchatmen ließ. Diese Erfahrung hat meinen Blick geprägt.
raumKoerper – Räume im Wandel
Mit raumKoerper verbinde ich Designgestaltung, Wohnraum-Kompetenz und die Frage, wie wir in unterschiedlichen Lebensphasen wohnen möchten. Mein Interesse gilt besonders den Übergängen des Lebens und ihrer Wirkung auf unsere Wohnbedürfnisse.
- Wie verändert sich Wohnen mit dem Älterwerden?
- Welche Rolle spielen Räume für Wohlbefinden und Lebensqualität?
- Was bedeutet Zuhause in Zeiten des Wandels?
- Wie können Räume uns unterstützen, wenn neue Lebensabschnitte beginnen?
Neben Beratungen entwickeln sich daraus zunehmend Vorträge, Gesprächsformate, Workshops und Bildungsangebote. Ich bin überzeugt, je besser wir verstehen, wie Räume auf uns wirken, desto bewusster können wir sie gestalten. Nicht nur für heute.
Sondern für die Lebensphasen, die noch vor uns liegen
